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Auf den Bild ist eine Vortragssituation mit einem Referenten am Rednerpult und Publikum in einem großen Saal zu sehen. Am oberen Bildrand ist ein Kronleuchter zu erkennen.

Mai-Tagung
museums and the internet

Programm MAI-Tagung 2016

(Stand: 24. Mai 2016, vorläufiges Programm, Änderungen vorbehalten)

Sonntag, 29. Mai 2016


BLOCK 0: warm up

Ab 16:30 Uhr

besteht die Möglichkeit der Teilnahme an parallelen kostenlosen Führungen.
Zur Auswahl stehen entweder die Highlights-Führung durch die Dauerausstellung des Internationalen Maritimen Museums oder die Teilnahme an einem technologisch neuartigen Rundgang - "IM SOG DER ZEIT" - durch das Museum für Kunst und Gewerbe.

Die Teilnehmerzahl ist in beiden Fällen begrenzt, eine Anmeldung erforderlich!

Ab ca. 18:00 Uhr

bieten wir die Möglichkeit eines informellen Treffens der Teilnehmenden und Vortragenden in der "Oberhafen-Galerie", rechts neben der "Oberhafen-Kantine" gelegen.

Die zur Verfügung stehenden Plätze sind begrenzt.

Wir bitten um eine verbindliche Anmeldung und um Ihr Verständnis, da unsererseits eine vertragliche Vereinbarung mit dem Restaurant geschlossen werden muss.


Oberhafen-Galerie
(direkt neben der Oberhafen-Kantine)
Stockmeyerstraße 41
20457 Hamburg
Tel. 040/ 32 80 99 84

Montag, 30. Mai 2016


Ab 8:00 Uhr

Anmeldung

9:00 Uhr

Begrüßungen

BLOCK I: Strategien / Marketing / Werbung

9:30 - 11:00 Uhr

Digitale Strategien für Museen - ein Projektbericht
Dr. Christian Gries, Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen in Bayern, München

Wir brauchen eine Preservation Policy!
Der Leitfaden der nestor-AG zur Erstellung institutioneller Preservation Policies

Yvonne Friese, ZBW Deutsche Zentralbibliothek für Wirtschaftswissenschaften, Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft
(zusätzlich im Programm)

Die digitale Strategie des Historischen Museums Basel
Daniele Turini / Carmen Simon, Historisches Museum Basel (CH)

Gefunden werden!
Suchmaschinen-Marketing für Museen

Tobias Weilandt, DenkWelten - Deutsches Museum für Philosophie, Jena

11:00 - 11:30 Uhr

Kaffeepause


BLOCK II: Social Media und Serious Games

11:30 - 13:00 Uhr

#myportforTurku - European Photo Competition
Wie entsteht und verläuft ein Projekt als Partner der Europäischen Kommission

Damián Morán Dauchez, Internationales Maritimes Museum Hamburg

#beuysheute
Erkenntnisse zur Interaktion in den sozialen Netzwerken

Sofia Tuchard / Nina Schulze, Museum Schloss Moyland, Bedburg-Hau
Anke von Heyl, Kultureventbüro, Frechen

Serious Game "Basel 1610"
Von der Entwicklung bis zum fertigen Point-and-Click-Adventure
Daniele Turini / Carmen Simon, Historisches Museum Basel (CH)

13:00 - 14:30 Uhr

Mittagspause


BLOCK III: Länderschwerpunkt: Skandinavien
(Vorträge teilweise in englischer Sprache)

14:30 - 16:00 Uhr

Discovery, re-use, engagement - major online trends in Finnish museums
Tapani Sainio (Senior Advisor), Finnland´s National Board of Antiquities / Development of the Museum Sector, Helsinki (F)

Die digitalisierten Sammlungen des Nationalmuseums - offener Zugang als Katalysator für die interne Entwicklung
Wie die Zusammenarbeit mit Europeana, Wikimedia und Linked Open Data Initiativen die Innensicht des Museums verändert

Dr. Karin Glasemann (Digitalisierungsbeauftragte), Nationalmuseum Stockholm (S)

Louisiana Channel - video production and web distribution strategies
Peder Wuth (Project manager), Louisiana Museum of Modern Art, Humlebæk, (DK)

16:00 bis 16:30 Uhr

Kaffeepause


BLOCK IV: Inklusion digital

16:30 - 17:00 Uhr

Inklusion Online: Zugang zu Museumsangeboten. Beispiele aus Finnland
Eeva Rantamo, Kulturprojekte - Inklusive Kulturarbeit, Köln

BLOCK V: Online-Videos

17:00 - 18:00 Uhr

museumsfernsehen.de
Das Portal für Museumsvideos
Thomas Wagensonner / Ilona Aziz, museumsfernsehen, Hamburg


Picturing the pictures
Herausforderungen museumsspezifischer Filmproduktion

Constantin Lieb, bboxxFILME, Berlin

ca. 18:00 Uhr

Ende des ersten Veranstaltungstages

Ab 18:00 Uhr

Abendveranstaltung: Cool Down

Ab 18 Uhr besteht die Möglichkeit eines informellen Treffens / "come-together" der Teilnehmenden und Vortragenden im Restaurant "hafenhunger".

Auch hier ist die Teilnehmerzahl begrenzt.

Wir bitten um eine verbindliche Anmeldung und um Ihr Verständnis, da unsererseits eine vertragliche Vereinbarung mit dem Restaurant geschlossen werden muss.


hafenhunger
Großer Grasbrook 9
20457 Hamburg
Tel. 040/20 909 758

Dienstag, 31. Mai 2016


BLOCK VI: Digitales Erschließen, Kuratieren und Präsentieren

9:00 - 11:00 Uhr

MKG Sammlung Online - Erfahrungen mit der "New Online Openness"
Dr. Antje Schmidt, Museum für Kunst und Gewerbe, Hamburg

Erschließen, Finden, Darstellen
Portallösungen am Beispiel des Portals Alltagskulturen im Rheinland

Ewa Duwenkamp, OUTERMEDIA, Berlin
Lina Franken, LVR-Institut für Landeskunde und Regionalgeschichte, Bonn

Museum macht Schule - Selbstkuratierte Rundgänge in der Kunsthalle Bremen
Jörg Engster, die InformationsGesellschaft mbH, Bremen
(NEU im Programm)

#myFERDINANDEUM
App-Kuratierung und spielerisch-partizipative Neuaufstellung der Schausammlung

Alexandra Hörtler, Tiroler Landesmuseen, Innsbruck (A)

11:00 - 11:30 Uhr

Kaffeepause


BLOCK VII: Short Cuts

11:30 - 13:00 Uhr

"Inspire Me" - Tate Kids
Das Kunstvermittlungsangebot der Tate Museen (UK) für Kinder im Web

Anna K. Altzinger, Tragwein (A)

Video-Panoramatouren im Museum Schwedenspeicher Stade
Online-Angebote zwischen Werbung und Interaktion

Dr. Sebastian Möllers, Museen Stade

#HereIstand. Martin Luther, die Reformation und die Folgen
Eine DIY-Ausstellung mit Infografiken und 3D-Print-Technologie

Robert Kluth, Ausstellungsprojekt "Here I stand...", Halle (Saale), Berlin, Lutherstadt Wittenberg, Gotha

Diskurs und Partizipation im Museum durch Social Media.
Vorbereitung für die Ausstellung "energie.wenden"

Melanie Saverimuthu, Deutsches Museum München

Der Kulturhackathon "Coding da Vinci"
Erfolge, Erkenntnisse und neue Aufbrüche an der Elbe

Stephan Bartholmei, Deutsche Digittale Bibliothek, Frankfurt a.M.
Philipp Geisler, Hamburg
(zusätzlich im Programm)

Abschlußdiskussion und Abmoderation
Thilo Martini / LVR-Fachbereich Regionale Kulturarbeit, Köln

Tagungsende gegen ca. 13:00 Uhr

Parallele Workshops

ca. 14:30 - ca. 17:30 Uhr

WORKSHOP I: "Wie man seine Museumssammlung öffnet"
Dr. Antje Schmidt, Museum für Kunst und Gewerbe, Hamburg

Der Workshop möchte vermitteln wie Museen ihre digitalen Sammlungen für die Nachnutzung öffnen können. Nach einer Einführung zum Thema openGLAM (GLAM=Galleries, Libraries, Archives, Museums) und den Möglichkeiten, die eine Öffnung bietet, soll es um die die konkreten Herausforderungen wie z.B. der Lizensierung von Digitalisaten gehen, die am Beispiel des Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg und der MKG Sammlung Online vorgestellt werden. Im zweiten Teil wird gemeinsam mit den Teilnehmern versucht, die Benefits aber auch mögliche Hindernisse für ihre Sammlung zu identifizieren. Es soll entwickelt werden, wie für die einzelnen Museen der Weg zur offenen Bereitstellung aussehen kann und Argumentationshilfen dazu gegeben.

Der Workshop richtet sich an Vertreterinnen und Vertreter aus Museen, die ihre Bestände digitalisieren und eine Online-Veröffentlichung planen bzw. bereits umgesetzt haben.

Die Teilnehmerzahl ist auf einen Teilnehmenden je Institution beschränkt. Workshopdauer ca. 2 ½ Stunden.

WORKSHOP II: "Barrierefreie digitale Kulturinhalte - Neue Gestaltungsräume für inklusive Kultur
Eeva Rantamo, Kulturprojekte - Inklusive Kulturarbeit, Köln

Technische, soziale, gesellschaftliche und kulturelle Entwicklungen und Gegebenheiten ermöglichen neue Gestaltungsmöglichkeiten für museale Angebote, die nicht nur ein Bonus für die aktuellen Besucherinnen und Besucher sind, sondern auch helfen, neue Besuchergruppen zu erschließen und zu unterstützen. Barrierefreiheit erstreckt sich dabei nicht nur auf Menschen mit Mobilitäts-, Sinnes- oder kognitiven Einschränkungen, sondern auch auf andere Gruppen, deren Besuch im Museum soziale, finanzielle oder kulturelle Hindernisse entgegen stehen. Ihr konkreter Umfang hängt von der Bereitschaft und den Fertigkeiten der Entwickler, den Anforderungen der Aufraggeber und den aktiven Feedbacks der Nutzerinnen und Nutzer ab. Jegliche Barrierefreiheit sollte bereits in Planung, Umsetzung und Evaluierung eingegliedert sein. Gleiches gilt für das Marketing der inklusiven Produkte.

Der Workshop weist auf die aktuelle Bedeutung und Chance dieser Angebote hin und betrachtet die wichtigsten Leitlinien zu deren Realisierung. Durch Diskussionen und Erfahrungsaustausch der Teilnehmenden werden konkrete Lösungsansätze für die eigene Kooperation mit den relevanten Zielgruppen entwickelt und zusammengestellt. So entsteht eine direkt nutzbare Basis für die Gestaltung inklusiver digitaler Angebote im eigenen Arbeitsbereich.

Die Teilnehmerzahl ist beschränkt. Workshopdauer ca. 3 Stunden.


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